hiess es frĂĽher, wenn es um den Einsatz von Blogs bei Unternehmen ging. Jonathan Schwartz wurde biederen deutschen Managern als das grosse Vorbild präsentiert, der tolle Mann von Sun, der zeigt, wie man eine Firma modern und fortschrittlich im Internet darstellt. So, wie man heute sagt “…und Jeff Jarvis sagt es ja auch!”. Es ist immer leicht, wenn man einen hat, den man vorne dranstellen und als Quell des Richtigen verkaufen kann, selbst wenn Sun unter Schwartz jetzt nicht gerade genial gelaufen ist, sondern letztlich an Oracle verhökert wurde.

Und Schwartz hat sich folgerichtig von seinem frĂĽher berĂĽhmten Blog verabschiedet.

So richtig voll ist sein neuer Twitteraccount aber auch nicht.

Auf seinem Privatblog. das nur wenige Beiträge aufweist, raunt er:

It’s a lot harder writing a blog as an individual than as a Chief Executive.

Und seine neu gegrĂĽndete Firma hat gar kein Blog.

Und viele, die früher quäkten, Jonathan Schwartz würde bloggen, sagen heute, dass man unbedingt twittern muss, um dabei zu bleiben.