oder wenn aus dem Freund der virtuelle Versicherungsvertreter wird: Gerade kam eine Spammail rein, in der ich gefragt werde, in einer Art Schneeballsystem meine Freunde und Bekannten zu einem sog. “social shopping System” einzuladen, das alles hat, was Web2.0 in den kranken Hirne der Marketinfratzen ausmacht. Ich muss nicht betonen, dass ich weniger als nichts von solchen Versuchen, soziale Bindungen zu monetarisieren, halte:

Unsere Idee basiert auf der simplen Tatsache, dass wir als Gemeinschaft durch Interneteink├Ąufe Provisionen von den Onlineshops erhalten und diese zum gr├Â├čten Teil an das Mitglied zur├╝ckgeben, die den jeweiligen Einkauf get├Ątigt hat.

Da die Mitgliedschaft v├Âllig kostenlos ist, setzen wir auf das Marketingtool der Weiterempfehlung, da jeder Werber bis zur 3. Generation dauerhaft auch an den Provisionen beteiligt ist, die seine
Geworbenen erwirtschaften. Wir betrachten diese Idee als economic revolution, weil es diese Form der Verbraucheremeinschaft im Internet noch nicht gegeben hat.

Um das Einkaufen im Internet so bequem wie bisher zu gestalten, kann sich jedes Mitglied ein Softwaretool in seinen Browser (derzeit erst f├╝r Firefox m├Âglich) einbetten, welches immer anzeigt, wenn man sich auf der Seite eines (Name des Spammers)-Partners aufh├Ąlt. Derzeit sind es bereits ├╝ber 1000 St├╝ck und das System funktioniert bereits, auch wenn wir noch offiziell in der Betaphase sind.

Super. Neben den Shoppero-, Adical-, Verwandt.de-, myonid-, yasni- und Trigami-Buttons gibt es damit hoffentlich bald ein neues Widget f├╝r diejenigen, die ihre Leser f├╝r das Kommerzschwein halten, das es zu schlachten gilt. Man sollte solche Leute nicht mehr als Blogger bezeichnen, sonder als virtuelle Staubsaugervertreter und Dr├╝ckerkolonnen.