Ich glaube, es gibt drei Arten von Bloggern.

1. Manche, denen es egal ist, wer sie verlinkt
2. Manche, die heulen (siehe Kommentare), wenn sie nicht mehr so oft verlinkt werden
3. Manche, die linken, was das Zeug h├Ąlt, um von Ihresgleichen verlinkt zu werden

Gruppe 2 und 3 k├Ânnen sich auch ├╝berschneiden. Wenn also bei einem lachhaften Dienst wie Technorati die Anzahl der Lnks f├╝r deutsche Blogs f├Ąllt, trifft das vor allem diejenigen, die aufgrund von Links glauben, eine gewisse Bedeutung zu haben. So wie das St├╝ck Spamdreck, das ich hier gerade aus den Kommentaren putzen musste, das unter seinen “Beitrag” eine Liste von “Weitere Meinungen zum Thema” h├Ąngte. Oder all die Linkketten und Blogparaden, die inzwischen gef├╝hlt etwas zur├╝ckgegangen sind – vielleicht auch, weil sich gezeigt hat, dass solche Aktionen weder beim Google-Ranking noch bei der Popularit├Ąt des Blogs viel bringen. Die letzten Linkstricher, die das noch nicht ganz ├╝berrissen haben, sind bezeichnenderweise Typen mit 2.0 in der URL.

Vielleicht ist es einfach so, dass man nur noch das verlinkt, was h├╝bsch und gut ist (bestenfalls) oder was bei Spiegel Online steht (die Idiotenversion). Da ist in meinen Augen einfach eine Blase geplatzt, und wer es darauf anlegt, “vorne” mitzuspielen, muss entweder gut sein, oder seinen Tag vor der Kiste zubringen und Beitr├Ąge raushauen, wie er es nur gerade schafft. Wie man will. (Sie brauchen diesen Beitrag nicht verlinken)