Nachdem es jetzt sogar unter “socialmediascan” so eine Art Retweet-Spammodul bei Twitter zum Nachplappern einer gewisse Art Grossm√§uler der Beraterszene gibt, m√∂chte ich hier in Abwandlung eines alten Spruchs nur kurz festhalten:

Nicht alle Twitternutzer sind Social Media Beratungsheinis, aber so alle Social Media Beratungsheinis sind bei Twitter.

Tatsächlich glaube ich, dass das elend hohe Aufkommen von solchen Leuten bei Twitter eine der Ursachen ist, warum das Ding kippen wird: Weil es im Gegensatz zu Blogs, wo diese Witzfiguren nur eine Nebenrolle spielen, bei Twitter in einer Art und Weise dominiert, die zu wenig an Kommunikation und zu sehr an Hamburger Fischmarkt mit angeschlossener Genitallutscherei erinnert. Weil Twitter solche Machsmirundichmachsdir-Phänomene zu einfach macht, weil es den Heinis mit der Beschränkung auf ein paar Zeichen und kurze Behauptungen entgegen kommt, weil die Aufmerksamkeitsökonomie dieser Lachnummern deckungsgleich mit der Aufmerksamkeitsökonomie von Twitter ist. Bin ich der einzige, der den Eindruck hat, dass da vor allen Bulletpoints einer 24/7-Präsi naturgeprallt wird?