jaja, schön warÂŽs vor ein paar Wochen, als SrudiVZ-GrĂŒnder Michael Brehm zum wachsweichen Interview auf deutsche Startups dot die ieh geladen wurde – kein Wunder, StudiVZ gehört dem Medienkonzern Holtzbrinck, der an der besagten, na, sagen wir ruhig journalistischen Plattform beteiligt ist. Alle Freiheiten der Welt wollte er haben, nachdem sich Holtzbrinck schon etwas vorzeitig von Ehssan Dariani als Boss verabschiedet hat. Dass danach nicht wirklich ProfessionalitĂ€t einkehrte, sieht man schon Impressum von StudiVZ, wo immer noch zu lesen ist:

gehören zu einem Projekt von Ehssan Dariani, Dennis Bemmann und Michael Brehm.

Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sind Bemmann und Brehm demnÀchst nicht mehr wirklich die EntscheidungstrÀger; statt dessen kommt der Nordeuropachef von Ebay Marcus Riecke. Und wird eine Menge unerledigter Aufgaben vorfinden:

– Das Wachstum der internationalen Ableger von StudiVZ ist nicht wirklich prickelnd, dagegen rĂ€umen Facebook und Myspace allerorten ab
– Es gibt noch immer keinen Weg, die aus dem Studentenleben ausscheidenden Mitglieder mit dem Projekt JobVZ weiterzubetreuen
– Nachdem der ganze Spass angeblich pro Jahr 10 Millionen Kosten verursacht, sollte die Werbung schon etwas besser laufen
– Gruppen und Werbung aus dem Holtzbrinckkonzern bringen StudiVZ jetzt auch nicht wirklich weiter
– Und die Rabatte fĂŒr Werbetreibende sind dem Vernehmen nach wirklich hĂŒbsch hoch
– Die Idee, die Studenten einfach so Einladungen fĂŒr StudiVZ durch Import ihrer Emaillisten verschicken zu lassen, dĂŒrfte der Ausrichtung als Studentenportal auch nicht gut tun.
– und da sind immer noch Gruppen mit Interessen wie

Diese Gruppe ist fĂŒr alle, die sich mit der Ästhetik des Cumshots befassen möchten.
Besprochen werden unter anderem folgende Themen: Wo siehts am besten aus, Technik zum kunstvollen Verteilen des Ejakulats. Bildertausch sowie besondere Fetische wie Cumonshoes, etc….

Lauter Dinge, die schon etwas lÀnger auf Lösung warten. Ich tippe mal drauf, dass viele der alten Gesichter bei StudiVZ bald verschwunden sein werden. Vielleicht verkauft Holtzbrinck den Laden ja auch einfach an Facebook.